Geschichte…

oder jetzt mal von „Anfag an“….

KlangARTen Geschichte
Februar 1995

Nachdem abzusehen war, dass die Programmreform des WDR in Köln, die Sendung „Schwingungen“ ersatzlos aus dem Programm entfernt wird, bildeten sich unabhägig von einander in NRW einige Bürgerfunkgruppen, die dieses Defizit ausgleichen möchten. Ob es das „Traumklangradio“ aus Bochum oder auch „Magic Fly“ aus Essen war, so wurde es für den Kreis Gütersloh die „KlangARTen“.
Die erste Sendung wurde mit einem großen Aufwand in dem Studio von „Radio Ravensberg“ produziert. Nicht weniger als 50 CDs hatten die beiden „Väter“ der Sendung, Volker Flottmann und Uwe Brameier mitgenommen, um nach 5 Stunden Produktionszeit am Ende eine Sendung von 52 min. in den Händen zu halten.

März 1995 – 2006

Am 15.03.1995 um 18:04 gingen die „KlangARTen“, die damals noch den Zusatz „Elektronische“ führten, erstmals über einen Sender. Die Resonanz war so positiv, dass aus der ursprünglich monatlichen zunächst eine 14 tägige und dann recht schnell eine wöchentliche Sendung mit einer festen Hörerschaft wurde. Die sich auch mit einer schönen Regelmäßigkeit meldete, wenn die Sendung nicht ausgestrahlt wurde.
Studiogäste gab es schon von Anfang an, wie z.B. Bernd Kistenmachern, Dennis Hart, Ron Boots, David Wright, Centrozoon, Winfrid Trenkler oder auch Klaus Schulze.
Es gab immer mal wieder das eine oder andere techische Problem, sei es, dass das ursprünglich analoge Tonband sich mit Bandsalat vom Abspielgerät des Senders „verabschiedete“ oder in späteren Zeiten die ersten CD-R’s kleine Macken aufwiesen, die „KlangARTen“ waren, bis zur Reform des Bürgerfunks, eines der ältesten Bürgerfunkformate im Kreis Gütersloh. Studiotechnische hatte sich Uwe im Laufe der Jahre verselbstständigt und produzierte die Sendungen etwa ab 2002 in Eigenregie für den Bürgerfunk.
Zeitweise gab es auch Comoderatoren wie Bernhard Wöstheinrich, Corinna Lüker, Lisa B., Michéle und Schalli.

2007 – 2010

Nachdem der Bürgerfunk auf Wunsch der Landesregierung in NRW reformiert wurde, war das zunächst auch das AUS für die „KlangARTen“ im Bürgerfunk bei Radio Gütersloh. Was nun?

Nach einigen Wochen der Auslotung von Möglichkeiten entschloss sich Brammi zur Fortsetzung als Podcast, allerdings mit leichten Abstrichen im Konzept. Es wurde und wird nahezu ausschließlich Musik von Künstlern gespielt, die nicht einer Verwertungsgesellschaft angeschlossen sind und die Episodendauer und die Qualität waren zunächst sehr begrenzt: 80 kbps und ca.30-35 Minuten Dauer waren nicht wirklich das Maß der Dinge, aber ein Anfang. Es gab und gibt bis heute keine Sponsoren für diesen Cast und da mussten in der Testphase Kompromisse gemacht werden. Von einer Regelmäßigkeit konnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich die Rede sein – 7 Episoden bis zum 26.03.2008. Wegen technischer Probleme und Zeitmangel wurde der Podcast bis zum 30.12.2009 „auf Eis“ gelegt. Es begann eine sehr turbulente Zeit, zum einen wurde der Podcast technisch immer weiter entwickelt und ab Februar 2009 kam KlangARTen-live hinzu. Zunächst bei „Radio Enterprise“, dann über einen eigenen Webradiosender und das legendäre „Rubensdreams Radio“. Seit Januar 2010 gibt es die KlangARTen-live jeden Donnerstag ab 20:00 auf www.welle303.de zu hören. Hier wird wieder alles Querbeet durch das EM-Archiv gespielt.

Auch der Podcast hat sich etwas verändert. Seit März 2010 wird er direkt auf dem „KlangARTen Server“ gehostet. Zudem haben sich die Spielzeiten der einzelnen Episoden und die Klangqualität erhöht auf nunmehr ca.60 Minuten bei 160 kbps .

2016
Der Podcast wird bis auf weiteres eingestellt. KlangART-Live lebt aber weiter und ist mit der wöchentlichen Erstsendung jeden Donnerstag von 20:00 – 22:00 auf modul303.com zu hören.
Notgedrungen gab es sogar schon Livesendugen aus einem Krankenhauszimmer, hat echt
Spass gemacht.

2017
oder Jahr 22 der KlangARTen-Zeitrechnung. Während der Livesendung am 21.09.2017 wird im Chat die Idee geboren, die letzte Live-Sendung nicht vor dem 15.03.2035 auszustrahlen, mal sehen ob das klappt.

Was kommt als nächstes? Das weiß niemand, aber was es auch ist – es geht mit den „KlangARTen“ weiter.